Samstag, 31. Januar 2009

Indonesien

25. Dezember 08, abends gegen 22 Uhr landen wir in Denpasar auf Bali in Indonesien. Bereits nach 10 Minuten auf dem Flughafen werden wir vom dortigen Personal abgezockt, noch haben wir keine Ahnung wie der Hase läuft in Asien….Die Gepäckträger ziehen mir umgerechnet an die 10€ aus der Tasche, sie reden zu 3. auf uns ein wir sollen ihnen Geld geben. Völlig überfordert von der Situation geb ich ihnen das Geld, ohne den genauen Wert zu wissen, da ich erst 2 Sekunden vorher meine Dollars umgetauscht habe. Uns wird man wohl angesehen haben, dass wir gerade absolutes Neuland betreten haben. :-) Erst danach wird mir klar wie viel Geld ich ihnen gegeben habe-das Gute ist das wir nach dieser Erfahrung gleich zu Beginn gelernt haben, genau aufzupassen wem wir wie viel Geld geben! Und auch eines in Asien ganz wichtig ist: Handeln, handeln, handeln!
Mit dem Taxi geht’s dann weiter nach Kuta. Die Fahrt dorthin- der pure Wahnsinn! Die engen Strassen sind gestopft voll mit Autos und Mopeds. Auf den ersten Blick sehen wir keine Regeln oder irgendeine Ordnung nach der die Fahrer hier fahren. Überholt wird von allen Seiten, angekündigt durch vorheriges, mehrmaliges Hupen. Selbst nachts um diese Zeit ein unglaubliches Verkehrsaufkommen, sodass wir eine halbe Ewigkeit für die 5km nach Kuta brauchen, und noch viel länger bis wir dann schliesslich auch ein Hotel gefunden haben. Es ist zwischen Weihnachten und Silvester und da Kuta eine Touristenhochburg ist, ist die Stadt gerammelt voll! Für Sam und mich stellt genau das ein riesiges Problem dar. Gewöhnt an australische Verhältnisse hatten wir echt zu Anfang den völligen Kulturschock! Australien in seiner Grösse natürlich überhaupt nicht von Menschenmassen überlaufen, der Verkehr auf den Strassen genauso geregelt wie Zuhause in Deutschland und als Tourist fällt man zwischen den Australiern natürlich auch nicht so aus dem Bild wie hier in Asien. Man kann hier keine 5 Meter laufen ohne angesprochen zu werden. „Transport, Transport?“-Die ständige Frage, und an jeder Ecke die Aufforderung Klamotten, Souveniers, etc. zu kaufen. Aber die witzigste Erfahrung war, als wir am ersten Tag zum ersten Mal essen gingen wollten. Wir sind in so eine kleinere Halle gegangen, in der mehrere kleine Restaurants waren. Kaum hatten wir die Halle betreten, kam aus jedem der Restaurants ein Bediensteter raus, alle fangen- ohne Witz- das Brüllen an als ob es kein morgen mehr gäbe! Wir haben natürlich kein Wort verstanden, aber es war klar, dass sie alle ihre Gerichte anboten und wollten, dass wir bei ihnen essen. Dieser ganze Trubel um uns herum und die Aufmerksamkeit die man hier erregt war am Anfang sehr ungewohnt für uns, und es dauerte auch eine Weile bis wir uns daran gewöhnt hatten. Was vielleicht erschwerend hinzu kam ist, das Kuta ein wirklich ganz schlimmer Touristenort ist. Das Mallorca der Australier! Später hab ich in einem Buch über Indonesien folgende Sätze über Kuta gelesen: „Kuta ist das Geschwür eines sonst intakten Körpers. Wer einmal dort gewesen ist, wünscht sich, nie dort gewesen zu sein!“ Besser ist dieser Ort meiner Meinung nach nicht zu beschreiben!
Am zweiten Tag fahren wir mit einem Guide nach Ubud und weiter Richtung Norden und schauen uns die Insel etwas genauer an. Wir kommen vorbei an wunderschönen Reisterassen, besichtigen einen noch aktiven Vulkan und einen Buddhistischen Tempel. Alles sehr, sehr schön! Aber auch die üblichen Touristenabzock-Orte fährt unser Guide an, was uns total ankotzt! Denn wir haben kein Interesse wie die „normalen“ Touristen unterwegs zu sein-wir sind Traveller, mann! :-) Dabei landen wir auch in einer der vielen Batik-Fabriken. Ich weiss echt nicht wie man so stolz auf Batik sein kann, aber die Balinesen sind es! Und überall wollen sie einem diese hässliche(entschuldigung!) Kunst anbieten. Und unter Batik verstehen sie nicht die Batik die wir aus Deutschland kennen, es ist eher ein bemalen von Stoffen, sieht aber echt nach nichts aus. Das krasseste an diesem Tag war jedoch, das egal wo wir waren, also innerhalb einer Ortschaft oder ausserhalb einer Ortschaft, Stau war. Was zur Folge hat das man für relativ wenige Kilometer unglaublich viel Zeit benötigt. Kaum angehalten mit dem Auto stürmen verkaufslustige Menschen mit dem letzten Scheiss in den Fingern ans Auto und reden auf einen ein, man solle doch was kaufen-anstrengend!!!! Wir sind auch nach diesem Tag total geplättet und fragen uns wieder, warum Bali ein so beliebtes Ziel vieler Touristen ist. Aber vielleicht gerade aus dem Grund, da es komplett auf diese ausgelegt ist und man auch hier typisches westliches Essen kriegen kann. Doch uns macht das alles absolut keinen Spass und wir haben nur noch einen Wunsch-Flucht!! So schnell wie möglich weg von Bali- nach Java! Die Insel westlich neben Bali, auf der unsere Weg nach Norden weiter geht. So kommt es das wir bereits nach nur 3 Nächten Bali verlassen, in der Hoffnung Orte zu finden, die uns mehr zusagen. Unser Guide bringt uns am nächsten morgen zur Fähre. Davor sollen wir aber noch den Sonnenaufgang am Vulkan geniessen-auch so eine Touristen-Masche: Da wird jeder Sonnenauf und –untergang zu Geld gemacht, wenn das Wetter halt nicht mitmacht hat man davon auch nix……tststststst……. Sam hat irgendwann mal ganz richtig gemeint, wenn uns das Geld ausgeht, dann lassen wir T-Shirts drucken auf denen steht: No transport, no Batik, fuck sunrise, fuck sunset- das würde sicher jeder Tourie kaufen um in Ruhe durch die Strassen laufen zu können! 
Ok, nach einer Stunde auf der Fähre für vielleicht 5km Strecke und einer weiteren halben Stunde Fahrt im Bemo (das Reisen in Indonesien benötigt soooo viel Zeit, egal wie und wo……), erreichen wir Banyuwangi auf Java. Hier gleich der nächste Schock! Auf Bali zuviele Touristen, hier keine Spur von westlichen Menschen! Wir werden angestarrt, haben Probleme uns auf Englisch zu verständigen, und erleben zum ersten Mal, das wir in einem Land sind das zu mehr als 80% aus Moslems besteht. Die Stimmung in dieser Stadt scheint irgendwie komisch zu sein, ich weiss nicht genau warum, denn im Grunde genommen sind die Menschen sehr nett. Wahrscheinlich liegt es daran das wir zu spüren bekommen Fremde zu sein. Die Stimmung bei Sam und mir ist gedrückt, Bali hat uns nicht gefallen weil zuviel Tourismus war, hier in dieser Stadt fühlen wir uns auch nicht wohl, weil wir wie ein Fremdkörper sind-uns kann man es wohl nicht recht machen :-). Es ist alles nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten. Landschaftlich sind wir bereits auf Bali voll auf unsere Kosten gekommen, doch sind wir erstaunt darüber, keinerlei anderen Traveller in unserem Stil zu treffen. Doch das soll sich bald ändern! Am nächsten Tag machen wir uns über Propolingo zum Mount Bromo (aktiver Vulkan) auf. Wieder lange Busfahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln-für nur 200km brauchen wir 8 Stunden-kein Witz! Dies liegt nicht an den Strassen, sondern auch hier an dem hohen Verkehrsaufkommen und den dadurch entstehenden Staus. Java ist die in Indonesien am dicht besiedelste Insel. Durchschnittsgeschwindigkeit vielleicht 40 km/h, ständig Pausen für aus-und einsteigende Passagiere. Jedes Mal wenn der Bus hält, stürmt ihn eine brüllende Menschenmenge. Von jungen Jugendlichen bis hin zu alten, buckligen Weibern, die alle etwas verkaufen wollen, meist Trinken und kleinere Snacks. Ab und an steigen auch Jungs zu, mit der Gitarre in der Hand spielen und singen sie uns Lieder vor. Wir kommen in der Dunkelheit in Bromo auf 2329m an, zum ersten Mal friere ich seit dem ich Deutschland verlassen habe – irgendwie schön! Am nächsten morgen beim Frühstück sitzen 3 deutsche Mädels mit im Restaurant. Da wir keine Ahnung haben was wir machen wollen nachdem wir den Vulkan gesehen haben und unser Plan eigentlich der war, Reisetipps anderer Traveller nachzugehen, sprech ich die 3 an, ob sie uns was empfehlen können. So kommen wir ins Gespräch mit Elke, Alex und Dani, und es stellt sich schnell raus das wir da ganz arg nette gefunden haben! ( Gruss an euch 3! :-) ) Sitzen dann noch später, nachdem wir wegen schlechtem Wetter leider nicht zum Vulkan reiten können um ihn aus der Nähe zu betrachten, mit den dreien 2h in einem Cafe. Dort schmieden wir gemeinsame Zukunftspläne. Sam und ich fahren noch am gleichen Tag nach Yogyakarta, die 3 wollen tags darauf nachkommen. Für 300km 10 Stunden Fahrt in engen, überfüllten Bussen -wie sehr wir uns in diesen Momenten das Auto herbeiwünschen!!
Yogyakarta-schon jetzt einer meiner Lieblingsstädte, obwohl ich in meinem Leben ja noch nicht allzuviele Grossstädte gesehen habe. Viele, viele Menschen die alle total nett sind, sehr viel Grün und ein Labyrinth aus hunderten von kleinen Gassen, die so schmal sind das keine Autos hindurchpassen, in denen das Leben aber mindestens genauso pulsiert wie auf den großen Hauptstraßen. Überall kleine Essenswägen auf 3 Rädern, die eine grosse Auswahl an unterschiedlichstem Gerichten anbieten. Die Restaurants gemütlich und unser Hotel, da es ein Künstler betreibt, ein Kunstwerk für sich! Hier also feiern wir Silvester. Leider treffen wir an diesem Abend nicht wie geplant unsere 3 neuen Freundinnen, denn die hängen fest in indonesiens Verkehrshölle und kommen später als geplant in Yogyakarta an, erst kurz vor Mitternacht und das überforderte Handynetz ermöglicht keine Kommunikation. Doch wir lernen eine Gruppe einheimische Jungs und Mädchen kennen und es wird auch so ein lustiger Abend in einem Pub. Nach einem kurzen Feuerwerk um 12 wird uns bereits um halb 2 Uhr nachts erklärt das der Pub jetzt zu macht und es nichts mehr zu trinken gibt-hallo????? Silvester, halb 2 Uhr???? Naja gut, in einer Kultur in der kaum getrunken wird feiert man dann wohl doch etwas ruhiger als wir das gewohnt sind!  Aber ich schaff es trotzdem nach Sonnenaufgang im Hotel einzulaufen! Am nächsten Tag treffen wir auf unsere 3 Mädels, die auf dem Weg nach Yogyakarta noch Horst aufgegabelt haben, ein weiterer deutscher Reisender. Es stellt sich heraus das die 4 im gleichen Pub Silvester gefeiert hatten wie wir, wir uns aber wegen den vielen Menschen leider nicht gesehen hatten…. Wir ziehen alle ins gleiche Hotel und besichtigen gemeinsam die 2 grössten Tempelanlagen auf Java. Den buddhistischen Tempel Borobudur und den hinduistischen Tempel Prambanan. Beide unglaublich schön, Borobudur in einer faszinierenden Kulisse zwischen Bergen und Regenwald. Da wir in den frühen Morgenstunden da sind ziehen Nebelschwaten über die Berge und den Wald , was die magische Stimmung diesen Ortes unterstreicht. Ich bin fasziniert. Der Tempel Prambanan ebenfalls ausserordentlich schön, leider ist er bei einem Erdbeben 2006 sehr in Mitleidenschaft gezogen worden, sodass man nicht alle Teile betreten kann, und er noch teilweise restauriert wird. Tags darauf schauen wir uns alle gemeinsam die Stadt genauer an und landen unter anderem auch auf dem Vogelmarkt Yogyakartas. Man muss das gesehen haben auch wenn es für Tierliebhaber und für mich persönlich aus beruflichen Gründen eine Herausforderung ist! Tiere (und nicht nur Vögel) werden zum grössten Teil nicht Artgerecht gehalten. Die Käfige viel zu klein, kleine Küken sind in Neonfarben besprüht weil das den Kindern so gefällt, wir sehen Tiere die unter Artenschutz stehen und eigentlich nicht auf so einen Markt gehören, und es stinkt erbärmlich. Ständig muss ich daran denken welche Krankheitserreger ich mir hier durch blosses einatmen holen könnte. Paar Stände weiter kann man das Tierfleisch kaufen, zerkleinert wird es auf Holzbrettchen, liegt teilweise in der Sonne, auf jeden Fall aber ungekühlt und von Fliegen besucht, zum Verkauf bereit. Seit dieser Erfahrung esse ich kein Fleisch mehr, nur noch Seafood!
Nach 5 Tagen verlassen wir Yogyakarta und trennen uns von unseren lieben deutschen Freunden. Mit denen wir sehr viel Spass hatten. Elke werden wir aber wieder sehen, da wir gemeinsam mit ihr in Malaysia unseren Tauchschein machen wollen. Sam und ich beschliessen nach Lombok weiterzureisen. Zwar wieder ein Schritt entgegengesetzt unserer Reiseroute, aber uns wurde empfohlen dort hin zu gehen. Da uns der Weg auf den Strassen eindeutig zu lange dauert fliegen wir zurück auf unser „geliebtes“ Bali, um von dort aus mit der Fähre nach Lombok überzusetzten. Dani, Elke und Alex empfehlen uns ein nettes Städtchen direkt am Hafen von Bali nach Lombok, und so landen wir in Padang Bai: Ein kleines Örtchen, das aufgrund seiner Lage als Verbindungsstück zwischen den beiden Inseln tausende von Touristen anzieht, aber auch landschaftlich gesehen sehr schön ist. Ein Strand wie ich ihn mir vorstelle-weißer Sand, türkisfarbenes Wasser, Felsen und Palmen. Wir kommen nachts gegen 2 Uhr hier an, der Taxifahrer lässt uns vor einem Hotel aussteigen, gleich gegenüber die Kinky- Reagge-Bar vor der noch ein paar Gestalten sitzen. Wir sprechen sie an, paar einheimische Jungs die die Bar betreiben, sie laden uns noch zu einem Getränk ein. So sitzen wir dann mit ihnen bis in die Morgenstunden, da das ominöse eine Bier mal wieder doch mehr Zeit in Anspruch genommen hat als erwartet, und haben richtigen Spass zusammen. Wir fühlen uns wohl hier. Hier ist genau die richtige Mischung zwischen Travellern und Einheimischen, zwischen Party und der Möglichkeit sich zurück zu ziehen und zu relaxen. Darum beschliessen wir länger als geplant hier zu bleiben. Letztendlich streichen wir sogar wegen Bali (wer hätte das noch paar Tage nach unserer ersten Ankunft auf der Insel gedacht??!!) und dem enormen Zeitaufwand in Indonesien zu reisen, unser geplantes Ziel Lombok. Manchmal muss man einfach abwägen was am meisten Sinn macht, denn alles in einem Land werden wir sowieso nie sehen können, das ist uns ziemlich schnell klar geworden. Das ist leider nur dann möglich, wenn man wirklich ohne Zeitlimit reist. Ausserdem sind wir (nach unserer ersten Bali-Erfahrung) etwas verunsichert und wissen ja nicht was kommt-möglicherweise könnte es uns dort nicht gefallen, also bleiben wir lieber hier wo es uns gefällt , verbringen ein paar schöne Tage und feiern Sam’s Geburtstag. Wir mieten uns zwei Mopeds, fahren einen Tag lang einen kleinen Teil der Insel ab und bewundern ihre Schönheit. Vorbei an grünen Reisterassen, wilden Affen, tropischen Gärten und einer verlassenen Tempelanlage, weit ab vom grossen Touristenspektakel . Die Einheimischen Jungs aus der Bar sind sehr nett und gastfreundlich, so sitze ich beispielsweise eines Mittags bei ihnen Zuhause zum Mittagessen. Der ganze Tagesablauf und die Lebenseinstellung hier ist absolut gechillt-bei uns macht sich dieses typische „Urlaub am Meer-, Sonne-gute Laune,-easy-living-feeling“ breit. Doch umso länger wir hier bleiben und Einblick in dieses Leben haben, umso mehr Facetten sehen wir fallen, was uns auch andere Touristen die hier schon seit Jahren ihre Urlaube verbringen, durch ihre Geschichten und Erfahrungen bestätigen. Langjährige Freundschaften zwischen Europäern und Einheimischen zum Beispiel scheinen dann vorbei zu sein wenn Geld ins Spiel kommt. Die jüngeren in unserem Alter sind nur darauf aus, sich ein europäisches Mädchen zu angeln, denn die haben Geld. Keiner der Jungs aus der Bar hat eine einheimische Freundin, wenn sie welche haben, dann meist Deutsche und von ihren Familienmitgliedern erzählen sie uns auch, dass die meisten eine deutsche Freundin haben. Während wir zurück nach Denpasar fahren um über Kuala Lumpur nach Tawau auf den malaysischen Teil von Borneo zu fliegen, denken wir viel über diese Geschichten nach. Wie ernst gemeint ist diese nette, freundliche Art der Einheimischen uns gegenüber gewesen? Waren sie nur deshalb bemüht uns einen schönen Abend zu ermöglichen um mehr Geld zu verdienen, oder mochten sie uns als Person? Wollen sie nur eine Freundschaft aufbauen, weil sie wissen, dass wir Geld haben? War ich nur zum Mittagessen eingeladen, in der Hoffnung der Jungs, wieder eine Deutsche rumzukriegen? Was war ehrlich gemeint, was nicht? Auf die meisten Fragen die man sich so stellt haben wir Antworten gefunden. Ich glaube, die Menschen hier sind vom Grundcharakter her ganz arg liebe, und viel offenherziger als wir Europäer. Doch in vielen Fällen lassen sie sich von ihrer Gier nach Geld leiten und holen es sich nicht immer auf dem ehrlichsten Weg von denen die es in ihr Land tragen-den Touristen. Es geht wie immer also nur ums Geld. Für uns ist es schwer zu erkennen wer aus diesem Grund nett zu uns ist oder einfach nur weil derjenige so ist wie er ist. Mit diesen Gedanken im Kopf endet für uns Indonesien. Es ist der 10.Januar 09. Obwohl es sehr, sehr schön war und wir viele tolle Sachen gesehen und erlebt haben, hat man in diesen Momenten den leisen Wunsch einmal nur kurz Heim zu gehen, die guten Kässpätzla von Mama zu essen, in seinem eigenen Bett zu schlafen und alle seine Lieben um sich zu haben, von denen man ganz genau weiss, das sie einen ernsthaft mögen, egal ob mit Geld oder ohne. 6 Stunden später nachdem ich diesen Wunsch Sam gegenüber geäussert habe kommt eine SMS von meiner Mama: „Wir feiern morgen den Geburtstag deines Bruders, es gibt Kässpätzla-wollt ihr nicht auch kommen?“

2 Kommentare:

Unknown hat gesagt…

oooooooh wie süß;-)
aber ich war leider auch nich beim Kässpätzla essa;-)
Der Stil vom Künstler ähnelt Dali,stimmts?Gefällt mir sehr gut und bin gespannt auf Deins;-)
Es macht Spaß, sehr viel Spaß deine Geschichten zu lesen.
Ganz viele Küsse und Grüße von Rahmi und mir...

Elke hat gesagt…

Hallo Ihr Weltenbummler! Bin gerade gaaaanz sehnsüchtig. Wäre noch gern bei Euch, aber der blöde LH-Pilot, der mich zurück nach Deutschland geflogen hat, hat nicht auf mich gehört, als ich ihm immer gesagt habe "naaa, ich will noch net heim". Aber sowas kennst Du wahrscheinlich, Gina, oder?!... ;-)
Ganz lieben Gruß, die Elke